• Was ich lese

Im letzten Blog sprach ich von dem Buch „Mein Rom“ von Andreas Englisch. Gestern habe ich es fertiggelesen und kann es nur jedem empfehlen, der etwas Interesse an Geschichte hat und mehr über diese ewige Stadt Rom erfahren möchte. Ich denke das Buch als Stadt -Führer mit viel Hintergrund und Wissen, vorab gelesen, ist eine gute Begleitung die ewige Stadt und ihre Geschichte zu erkunden.

Nun fange ich ein Buch an, das ich kurz erwähnte. „The Barefoot Lawyer“ – übersetzt „Der barfüßige Rechtsanwalt“. Es ist die Memoir von Chen Guangcheng, ein blinder, chinesischer, politischer Aktivist, der aus der Inhaftierung in China in April 2012 über Umwege in die USA floh.

Ich finde Bücher mit packenden Lebensgeschichten reflektieren unser eigenes Leben immer in einem anderen Licht. Die Unzufriedenheit, die uns oft packt, sieht man auf einmal mit sehr viel mehr Optimismus, weil wir feststellen müssen, anderen geht/ging es ja schlechter als uns und haben es auch geschafft neuen Lebensmut zu fassen. Solche Bücher sind voll von Inspirationen und Motivationen.

  • Was ich höre

Natürlich war in der letzten Woche sehr viel Weihnachtsmusik angesagt. Und nachdem ich für ein halbes Leben im englischen Sprachraum lebte, sind meine Ohren auf Jingle Bells eingestimmt. Aber nicht nur. Ein Andrea Bocelli „My Christmas“, oder Luther Vandros, Joe Williams Bing Crosby, Paul Horn und Louis Armstrong sind zu Weihnachten auch auf meiner Liste. Es kann auch mal Jazz, Blues oder rockig sein.

  • Zitate über die ich nachdenke

„“Sei wer du bist und sage was du fühlst, denn diejenigen, die etwas dagegen haben, spielen keine Rolle und diejenigen, die wichtig sind, haben nichts dagegen.“ vonDr. Seuss (Theodor Seuss Geisel)
Liebe dieses Zitat

  • Pläne die ich habe

Das Neue Jahr steht vor der Tür. Viele von uns arbeiten an den Vorsätzen für 2019. Vielleicht auch du?  Im Januar wird hier in Traunstein eine neue Gruppe ihr erstes Treffen haben. „Senioren mit Ambitionen“. Wie der Name schon sagt, Senioren die sich noch jung genug finden aktive mit Rat und Tat anderen zu helfen, ihre Lebensgeschichten teilen wollen, vielleicht auch niederschreiben. Am 8. Januar wird ein Artikel in einem lokalen Wochenblatt erscheinen und hoffentlich dafür ordentlich Werbung machen. Sollte vielleicht der eine oder andere Leser hier in der Nähe wohnen und daran teilnehmen wollen, bitte kontaktier mich.

Das neue Jahr soll für mich auch eine Veränderung bringen. Ich werde über den Winter mein Buch fertigschreiben und hoffentlich nach Veröffentlichung auf Vortragsreise gehen können.  Der Titel soll „Footprints“ – also Fußstapfen sein. Eine inspirierende Autobiographie, seit vielen Jahren in Arbeit.

  • An was ich arbeite

Ich versuche meinem Sein und meinem Tun eine Authentizität zu geben. Es ist nicht immer einfach das Tun und Sein unter einem Hut zu bringen.

Wenn Leute uns fragen, was wir tun, ist unsere Antwort normalerweise, ich bin ein Autor, ein Sprecher usw.

Was wir in dieser Gesellschaft tun, ist, dass wir das, was wir tun, darauf stützen, was wir sind. Wir waren verwirrt über unsere grundlegende Wahrheit. Was wir tun steht bei uns an erster Stelle und was wir sind auf zweiter Stelle. Wir sagen grundsätzlich zur Welt: „Ich bin, was ich tue“. Deshalb machen wir das „Tun“ unserem Wert gleich – was bedeutet. wenn wir weniger machen – fühlen wir uns wertlos. Wenn wir uns schlecht fühlen, wird unsere Wertschätzung, unser Gefühl der Würde aufgrund der Gesundheit, des Alters oder unserer finanziellen Situation gestört, weil wir uns fühlen, als könnten wir weniger tun.

Dies ist als ein grundlegender Fehler verwurzelt. Tun ist nicht das Elternteil des Seins. Ein Kirschbaum macht, was er tut, wegen dem, was er ist. Stelle dir vor, ein Wunder sei geschehen, und morgen wachten die Menschen auf, da sie wussten, dass dort Wert, dort Würde, dort Sinn für Wert existierten, nicht wegen dem, was sie tun – oder nicht tun könnten.

Stell dir vor, wenn wir alle ohne Zweifel wüssten, dass wir es wert sind, weil wir existieren und dann uns vorstellen, wir wüssten, „wer wir sind“? Dieses Wissen kann niemals in einer Schachtel mit einem Etikett enthalten sein, das Titel des Tuns genannt wird? Wenn wir finden, wer wir sind und wir im Grunde wissen, wofür die Natur entworfen ist – wie ein Kirschbaum erkennt, dass es ein Kirschbaum ist – werden wir aufhören verwirrt zu sein, wir werden aufhören uns verloren zu fühlen – wir ehren, wer wir sind. Unser Sinn für Wert und der wahren Natur drückt sein neues Leben aus und wir erkennen – es ist jetzt, was wir tun, was genauso wichtig ist wie, wen wir zu dem bringen, was wir tun. Möge all dein Tun mit deiner Gegenwart gesegnet sein, nur dann wirst du erkennen, ob du eine Tasse Tee machst oder daran arbeitest, eine Karriere aufzubauen – alles Tun ist ein Segen, wenn du das wahre Selbst dazu bringst.

Weil wir uns auf das Wir konzentrieren und das Tun und Sein uns verwirrt hat, kämpfen wir und fühlen uns leer und suchen nach einem Ziel. Deine Aufgabe ist es, dein wahres Selbst zu sein und es zeigt sich natürlich, wenn es frei ist. Ein Kirschbaum macht Kirschen, Blätter ganz natürlich, wenn er frei ist ein Kirschbaum zu sein. Lass dein Tun warten von dem, der du wirklich bist. Segne dein Tun mit deinem Sein

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