Be not affraid of growing slowly 151214

Vor sieben Jahren kam ich nach Jahrzehnten im Ausland, wieder zurück in meine Heimat. Was für mich auch nach Jahren noch gewöhnungsbedürftig ist, ist der Hang zur Negativität. Es wird kritisiert und gemeckert was das Zeug hält und oft, auch unter die Gürtellinie. Das kritisieren von anderen Menschen gewinnt eine Normalität, die mir fremd ist. Damit will ich nicht behaupten, dass wir alle immer nur gut drauf sein müssen und uns nichts stören darf. Aber Kritik sollte konstruktiv sein und helfen unser Miteinander angenehmer zu machen. Persönlich bin ich dankbar für eine konstruktive Kritik, weil es mir hilft eigene Fehler zu eliminieren und in mir selbst zu wachsen. Aber es scheint mir, dass Gespräche leichter zu führen sind, wenn man über etwas meckert. Ich frage mich immer wieder warum das so ist.

Schuldzuweisungen und Klagen führen zu Energieverlust. Sie lösen nie die Probleme, verursachen eher neue Probleme. Warum beschweren sich so viele Menschen? Viele haben das Gefühl am eigenen Frust, der Hässlichkeit die wir sehen und die Angst die in uns lebt, zu ersticken. Diesen Frust mit anderen zu teilen scheint wie ein Ventil zu sein. Wir lassen Luft ab!

Eigentlich wollen wir uns ja nicht so schlecht fühlen, aber mit dem Finger auf andere zu zeigen, lenkt vom eigenen Unglücklichsein ab. Wenn wir zum Ausdruck bringen, dass:“ Er/Sie schwierig ist, das Wetter zu grau und zu kalt oder zu warm ist, das Essen schlecht in dem Restaurant, mein Haus zu klein, mein Chef ein Idiot“, und so weiter und so weiter, erzeugen wir nur negative Energie, die nichts Positives zurückbringt. Oft ist es auch verständlich, wenn wir frustriert sind. Aber wie Gandhi schon sagte. „Wenn du eine Veränderung willst, sei die Veränderung!“

Momentan sind viele Autofahrer mit eventuellen Fahrverboten konfrontiert und zu Recht auch verärgert, weil die Autoindustrie und die Politik Fehler machten. Aber man sollte sich fragen, was kann ich tun? Was kann ich an der Situation ändern? Wir können zum Beispiel ein Teil des Ganzen sein und mit unserem Handeln etwas für die Umwelt tun. Oder wir gründen eine Fahrgemeinschaft. Ich bin mir sicher, dass bei gründlichem Nachdenken, noch mehr Möglichkeiten gefunden werden. Nur die Gedanken in unseren Köpfen können nichts tun. Sie sind so unsichtbar, nicht einmal ein Mikroskop kann sie sehen. Nur Vorwärtsbewegung funktioniert und keiner von uns muss ein Superheld sein. Selbstliebe ist eine gute Sache, aber auch Selbsterkenntnis ist wichtig. Erinnere dich, klagen und jammern raubt Energie. Wenn wir unsere Gedanken unkontrolliert lassen, werden sie wie widerspenstigen Kinder die um ihre Berechtigung schreien.

Hinter jedem Beschweren verbirgt sich jedoch eine Dankbarkeitsmöglichkeit. Darum geht es bei der Lösung eines Problems. Einmal darüber nachdenken: „Wenn du gute Ideen hast und bist großartig in der Ausführung, aber du isst schlecht und bist ständig krank, dann wirst du ständig krank sein und nie etwas tun.  Wir sind so gut wie unser schwächstes Glied. Also erfinde dich neu! Versuche zuerst das Gute im Leben zu sehen. Das Schlechte zeigt sich von alleine und ist meistens nicht nennenswert.

Sei dankbar für das was du hast, führe ein Dankbarkeitsbuch, oder schreibe einmal wöchentlich eine Notiz wofür du in dieser Woche dankbar warst oder was dich besonders glücklich gemacht hat. Lege diese Notiz in ein Glas. Am Ende des Jahres kannst du dann auf ein volles Jahr gefüllt mit Glück-und Dankbarkeitsmomenten zurückblicken. Und wenn du möchtest teile diese mit Freunden und Familie. Und du kannst diese glücklichen Momente noch einmal erleben.

Ich wünsche die eine schöne Zeit.

Love and Light,

Saskia

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